Das Thema Pflege stand beim Neujahrsempfang des Kreises Euskirchen im Mittelpunkt

Pflege - irgendwann kommt dieses Thema auf jeden zu. Landrat Günter Rosenke hat "Die Zukunft der Pflege im Kreis Euskirchen" deshalb zum Kernthema seines Neujahrsempfangs mit rund 350 geladenen Gästen gemacht. Neben NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann beteiligten sich unter anderen auch Oberin Dr. Frauke Hartung sowie Altenpflegeschülerin Franzi Udelhofen an einer Podiumsdiskussion.

Foto von Silvia Vanselow, Medienzentrum des Kreises Euskirchen

Landrat Günter Rosenke betonte in seiner Begrüßungsansprache wie wichtig es künftig sei, den steigenden Bedarf an Pflegeplätzen durch den Ausbau von Alten- und Pflegeheimen in der Region Euskirchen gerecht zu werden. Noch wichtiger sei es aber, dass auch mehr Pflegefachkräfte ausgebildet werden. Denn: "Was nützt das schönste Zimmer, wenn niemand da ist, der sich um ältere Menschen kümmert und sich Zeit für sie nimmt," so Rosenke.   
Um das Thema Pflege in all seinen Facetten beleuchten zu können, hatte Rosenke nicht nur mit NRW-Gesundheitsminister Laumann einen ausgewiesenen Experten und brillanten Gastredner nach Euskirchen eingeladen, auch die Zusammenstellung der Diskussionsrunde war gut gewählt. Neben Laumann nahm die in der Ausbildung zur Altenpflegerin befindliche Franzi Udelhofen, der examinierte Altenpfleger Johannes Klockenbrink, der pflegende Angehörige Michael Treutler, die Oberin der DRK-Schwesternschaft Bonn, Dr. Frauke Hartung, und Hermann Gemke, Geschäftsführer des Kreiskranknehauses Mechernich, auf dem Podium Platz.  
Oberin Dr. Hartung warb ausdrücklich für den Pflegeberuf: "Der Beruf ist anspruchsvoll und vielfältig!" Wichtig seien ausgeprägte soziale Kompetenzen und die Bereitschaft, in Beziehung zu gehen.

Sehr zur Freude von Gesundheitsminister Laumann kündigte Oberin Dr. Hartung an, die Zahl der Ausbildungsplätze um ein Drittel zu erhöhen. Auch der Kreiskrankenhaus-Geschäftsführer Hermann Gemke versicherte: "Wir können zeitnah von 75 auf 110 Plätze erhöhen."

Die Altenpflegeschülerin Franzi Udelhofen und der Altenpfleger Johannes Klockenbrink üben ihren Beruf mit großer Leidenshaft aus - das wurde in der Gesprächsrunde sehr deutlich. "Man bekommt von den Menschen unheimlich viel zurück", berichtete die 19-Jährige Auszubildende.

Abschließend betonte Landrat Günther Rosenke: "Mein Respekt für die Menschen, die den Pflegeberuf ausüben ist noch weiter gestiegen. Hier wird eine unglaublich wertvolle Arbeit geleistet!"

 

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